Jahresabschlussbericht 2011

Da der Winter Ende 2010 relativ früh über uns hereinbrach, konnte Klaus Haaben im Herbst nicht so loslegen, wie er das gern gehabt hätte. Da im Ausgleich hierzu der Schnee im Frühjahr 2011 nicht so lange liegen blieb, wie wir das normalerweise gewohnt sind, konnte er schon verhältnismäßig früh seine Arbeiten am Kreuzweg wieder aufnehmen, bevor er durch seinen plötzlichen Tod, sprichwörtlich mitten aus dem Leben und von seiner Arbeit weggerissen wurde. Dank seiner guten Vorarbeit, war dann auch im vergangenen Jahr der Kreuzweg an Karfreitag fast so gut von Laub gesäubert, wie wir das von Klaus gewohnt waren.

Obwohl Klaus nun sowohl mit seiner Arbeitskraft wie seinem Engagement weggefallen war, ging es weiter, wenn auch etwas langsamer. Dabei haben wir, der Vorstand es als besonders ermutigend empfunden, dass uns nicht nur diejenigen, die sich schon immer für den Kreuzweg engagierten, auch weiterhin die Treue gehalten haben, sondern auch neue Helfer hinzugekommen sind, die uns bei unserer Arbeit unterstützen.

So haben wir mit vereinten Kräften im Laufe des Jahres doch einiges erreicht. Die Kniebank in der Grabeskapelle ist durch eine Gebetsbank, auf der man sowohl sitzen als auch knien kann, ersetzt worden. Diese ist als Dauerleihgabe vom Diözesanmuseum in Paderborn zur Verfügung gestellt und von uns aufgearbeitet worden. Sowohl die Bank vor der Kapelle, als auch die beiden am sog. Panoramapark stehenden Bänke, sowie die Eingangstür zur Grabeskapelle, sind neu gestrichen worden. Die von Klaus Haaben begonnen Wegearbeiten sind weiter geführt worden, konnten, aber aufgrund des nassen Sommers nicht in dem Maße fertig gestellt werden, wie wir das geplant hatten. Im Frühjahr konnten zwei weitere im Grödnertal restaurierte Stationsbilder pünktlich zum Karfreitag in den Stationen angebracht werden. Die letzten beiden Bilder, die noch restauriert werden müssen, die XI. und die XIII. Station sind im Oktober ins Grödnertal gebracht worden. Es wird angestrebt, sie zu Ostern wiederzuholen. Der Geräteschoppen ist fertig gestellt worden, so dass er zur Aufbewahrung des für die laufenden Pflegearbeiten benötigten Werkzeugs genutzt werden kann. Es muss lediglich noch eine Dachrinne angebracht werden. Dies wird im Jahr 2012 erfolgen, sehr wahrscheinlich im Zuge der Erneuerung des Daches der Kreuzigungsgruppe.

Wenn man zu Klaus Haaben sagte: „Was machen wir nur mal ohne dich?“, so antwortete er immer: „Ich mache euch alles soweit fertig, dass ihr es nur noch erhalten braucht“. Ganz konnte er sein Versprechen nicht einhalten, aber die wesentlichen Arbeiten sind noch zu seinen Lebzeiten von ihm geplant und ausgeführt worden, mit Ausnahme des Daches über der Kreuzigungsgruppe. Wäre es nach Klaus gegangen, so wäre auch dies längst geschehen. Das scheiterte daran, dass er nicht die notwendige Unterstützung für dieses Vorhaben fand und ohne freiwillige Helfer lässt sich so etwas nicht bewerkstelligen.

Im Nachhinein stellte sich heraus, dass zwar die Notwendigkeit, die Holzfiguren der Kreuzigungsgruppe vor Witterungseinflüssen schützen zu wollen, nicht angezweifelt wurde, wohl aber die Art und Weise, wie dies zu geschehen habe. Unglücklicherweise fand sich niemand, der das Gespräch suchte, um seine Bedenken auszusprechen. Entgegen der langläufigen Meinung war Klaus Haaben durchaus jemand, der Kritik, wenn sie offen und in einer geeigneten Form vorgetragen wurde, ernst nahm.

Seine ursprüngliche Planung sah vor, das Dach rundherum um ca. 50cm vorzuziehen und mit Schiefer neu einzudecken. Da nach seinem Tod Kritik an diesem Vorhaben aufgekommen ist, haben wir beschlossen, das Ganze zu überdenken. Wir zogen Jochen Klüppel und Willi Birkhölzer zu Rate und dabei herausgekommen ist folgender Vorschlag, der auch in der Jahresabschlussversammlung vom 04. Dezember bei unseren Mitgliedern Zustimmung fand. Das Dach, dessen Pappschindeln inzwischen so marode sind, dass es auf jeden Fall erneuert werden muss, bekommt eine neue Lattung und Dachrinnen. Gedeckt wird es mit dunkeln Tonziegeln, die optisch zum übrigen Ambiente passen. Das Ganze hat den Vorteil, dass sich kein Moos mehr auf dem Dach festsetzen kann und es rundherum um ca. 20 cm verlängert wird. Besonders erfreulich bei dieser Lösung ist, dass die weiße Holzgardine erhalten bleibt.

Im September ließen die Interessenten ihren am oberen Bereich des Kreuzweges gelegenen Wald durchforsten. Obwohl man im Rahmen der Möglichkeiten bestrebt war, die Schäden möglichst gering zu halten, wurde der Teil des Weges zwischen der asphaltierten Straße und der XII. Station doch in Mitleidenschaft gezogen. Dank des Einsatzes einiger Mitglieder ist er nun wieder begehbar und man sieht nur noch an den Rändern, rechts und links des Weges, dass dort Bäume geschlagen wurden. Leider ist jemand kurz vor Weihnachten, als der Boden schon relativ aufgeweicht war, mit einem Trecker den Kreuzweg hinunter gefahren und hat an den Stellen, an denen Klaus den Weg nicht ausgebaut hatte, doch einigen Schaden angerichtet. In diesem Zusammenhang sei noch einmal darauf hingewiesen, dass Klaus Haaben den Weg nicht in erster Linie aus ästhetischen Gründen ausbauen wollte, sondern um eben solche Schäden zu begrenzen.

Am 31. Juli boten wir noch einmal einen sog. Meditativen Kreuzweg an. Im Anschluss daran tranken wir mit den Teilnehmern an der Kreuzigungsgruppe Kaffee.

Am 03. September fand unsere Mitgliederfahrt statt. Wir besuchten die Pfarrkirche St. Walburga in Meschede, von dort ging es zur Pfarrkirche St. Peter und Paul in Wormbach. Anschließend waren wir in der Pfarrkirche St. Antonius in Fleckenberg zu Gast, wo uns eine hervorragende Kirchenführung geboten wurde. Diese Kirchenführung wurde aber noch übertroffen von der Tatsache, dass die Fleckenberger sich aufgrund unserer Anfrage auf die Suche nach einem Bild gemacht haben, dass seinerzeit von Josef Guntermann angefertigt wurde und von dem damaligen, aus Assinghausen stammenden und mit Guntermann eng befreundeten Pfarrer Josef Grimme in Auftrag gegeben worden war. Zum Zeitpunkt unserer Anfrage befand sich das Bild, eine Ehrentafel für die im Ersten Weltkrieg Gefallenen, nicht mehr in der Kirche. Ein älterer Fleckenberger konnte sich allerdings daran erinnern, dass ein derartiges Bild in der Kirche gehangen habe und sich nun in der Friedhofskapelle befinden würde. Es handelte sich tatsächlich um das gesuchte Bild. Da sich die Fleckenberger nun bewusst sind, um welches Kleinod es sich hierbei eigentlich handelt, bekam das Bild wieder einen Platz in der Pfarrkirche.

Wegen des ausgesprochen milden und trockenen Herbstes und Dank einiger tatkräftiger Helfer, konnte schon ein großer Teil des am Kreuzweg angefallenen Laubes entfernt werden.

Am 04. Dezember fand unsere Jahresabschlussversammlung im neuen Dorfgemeinschaftsraum statt. Im Rahmen eines gemütlichen Adventskaffees ließen wir noch einmal das Vergangene Jahr Revue passieren.

Zieht man Bilanz, so war das Jahr 2011 trotz des Verlustes unseres Vorsitzenden Klaus Haaben, ein Jahr, in dem wir mehr erreicht haben, als wir uns das zu Beginn vorgestellt haben.



Jahresbericht 2010

Das Jahr 2010 war sehr arbeitsintensiv, jedoch ohne besondere ins Auge springende Maßnahmen. Die Schwerpunkte lagen beim Wegebau zwischen der III. und VI. Station, bei der Gestaltung des Schächerwaldes und der weiteren und damit abschließenden Renovierung der Grabeskapelle.

Die Einzelheiten der genannten und weitere Aktivitäten sind im Jahresbericht 2010 enthalten, weiterhin ein kurzer Ausblick in das Jahr 2011.

Durch einen Klick auf den nachfolgenden Schriftzug lässt sich der Bericht öffnen und gegebenenfalls herunterladen.

Jahresbericht 2010

Ein Kleinod leuchtet in der Sonne

Renovierung der Grabeskapelle ist abgeschlossen

Fernab vom lauten Geschehen in Assinghausen und damit unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit wurde die Renovierung der Grabeskapelle abgeschlossen. Als letzte Maßnahme wurden die Wände der Kapelle von außen her trocken gelegt, mit einem harten Wasserstrahl gereinigt und mit hochwertiger Farbe neu angestrichen. Damit leuchtet die Kapelle bei Sonnenschein wie ein Kleinod. Ein Besuch ist immer lohnenswert, besonders bei schönem Wetter.

Nähere Einzelheiten über die Renovierung können dem nachstehenden Bericht entnommen werden .

Ein Kleinod leuchtet in der Sonne


Jahresbericht 2009

Vor 150 Jahren wurde die Kreuzigungsgruppe des historischen Kreuzweges von Assinghausen feierlich eingeweiht. Dies war der Grund dafür, dass die Kreuzigungsgruppe in 2009 im Mittelpunkt der Betrachtungen und Aktivitäten der Aktion Kreuzweg stand. So wurde unter anderem die Umgebung der Kreuzigungsgruppe völlig neu gestaltet. Weiterhin wurde der Weg von der XI. bis zur XIII. Station mitsamt seinen Böschungen als ein mit Gras bewachsener Waldweg ausgebaut.

Anfang 2009 wurde eine 48seitige Broschüre über den Kreuzweg heraus gegeben und mit 500 Exemplaren gedruckt. Sie ist inzwischen vergriffen, ein Zeichen dafür, wie weit der Kreuzweg mittlerweeile in das Bewusstsein der Bevölkerung nicht nur von Assinghausen, sondern auch von außerhalb gerückt ist.

Diese und weitere Aktivitäten sind im Jahresbericht 2009 nachzulesen. Darüber hinaus geht der Bericht auf die Maßnahmen ein, die für das Jahr 2010 geplant sind.

Durch einen Klick auf den nachfolgenden Schriftzug lässt sich der Bericht öffnen und gegebenenfalls herunterladen.

Jahresbericht 2009

                             

Jahresbericht 2008

Der Jahresbericht schildert die im Jahre 2008 durchgeführten                  Aktivitäten der Aktion Kreuzweg Assinghausen. Er geht weiterhin auf das Jahr 2009 ein, in dem die Kreuzigungsgruppe des historischen Kreuzweges von Assinghausen ihren 150. Geburtstag hat.                            

Nach einem Klick auf den nachstehenden Schriftzug steht die kompletteAbhandlung im PDF-Format als Download zur Verfügung. 

                                                   Jahresbericht 2008 

  Jahresbericht 2007

Der Jahresbericht schildert die im Jahre 2007 durchgeführten Aktivitäten der Aktion Kreuzweg Assinghausen. Er geht weiterhin auf das Jahr 2008 ein, in dem der historische Kreuzweg von Assinghausen seinen 150. Geburtstag hat.

Nach einem Klick auf den nachstehenden Schriftzug seht die komplette Abhandlung im PDF-Format als Download zur Verfügung.

Jahresbericht 2007